Mittwoch, den 7. Dezember 2011 um 10 Uhr lädt KontextWork in Kooperation mit dem...
Vom 9.-11. November 2011 präsentiert KontextWork auf dem BME Symposium in Berlin neue Entwicklungen...
Enterprise 2.0 Wikis und Potentiale der neuen Wiki Generation für Unternehmen werden am 7.9.2011 im...
Entwicklungsprozesse wissensorientiert gestalten
Ein Werkzeughersteller sichert sein Know-how
|
|
Wissensaustausch in der Abwicklung unterstützen
Die Entwicklung und Herstellung komplexer Werkzeuge erfordert das Zusammenwirken einer Reihe von Spezialisten, welche sich untereinander absprechen müssen. Dazu finden regelmäßig fachübergreifenden Treffen statt, in denen Probleme erörtert und Lösungen erarbeitet werden.
Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse sind für die zukünftige Entwicklung und Fertigung besonders wertvoll. Auf der Suche nach einer Lösung dieses Potential zu erschließen, wurde KontextWork mit der Konzeption und Umsetzung eines Wissensmanagementsystems zur Unterstützung der Entwicklung und Fertigung betraut.
Prozessanalyse als Basis des Wissensmanagementsystems
Grundlage war eine gezielte Prozessanalyse, um vorhandene Potentiale zu identifizieren. Hierbei wurde besonderes Augenmerk auf die verwendeten Informationsquellen und -wege gelegt, die innerhalb der Prozesse für den Wissensaustausch relevant sind.
Anschließend wurde die wichtigsten Wissensobjekte einschließlich ihrer relevanten Merkmale identifiziert. Das Ergebnis war eine detaillierte Strukturierung der Objekte sowie ihrer Abhängigkeiten und Querbezüge untereinander.
|
| Der Entwicklungsprozess wurde um Kommunikationselemente erweitert. |
Feedbackschleifen und Lernprozesse anregen
In fachübergreifenden Workshops wurde die Kommunikation zwischen allen beteligten Personengruppen optimiert. Ziel dieses Vorgangs war es, den Entwicklungsprozess wissensorientiert zu gestalten, um relevantes Wissen innerhalb der Auftragsabwicklung auszutauschen.
Auf diese Weise wurder der Wissensaustausch über die gesamte Prozesskette hinweg gefördert. Die durchgängige Dokumentation innerhalb der IT-Plattform soll zudem das Wissen aus den Abläufen für die spätere Verwendung sicherstellen.
Darüber hinaus wurde bei der Gestaltung der Prozesse auf das Feedback der Mitarbeiter und die nachhaltige Dokumentation des Wissen geachtet.
Aufträge als Wissensquelle nutzen
Theysohn nutzt schon seit längerem aktiv das Know-how Potential, welches in ehemals entwickelten Konstruktionen steckt. Dieses umfassende Wissen läßt sich seit Einführung des Systems noch besser erschließen, da große Teile der Auftragsabwicklung in der IT-Plattform dokumentiert werden. So sind Dokumentation zu Werkzeugen wie etwa Spezifikationen, Fotos, Entwicklungshistorien oder Musterungsprotokolle schneller zugreifbar. Aber auch Zuständigkeiten und etwaige Wissensträger lassen sich über das System identifizieren.
|
Die Wissensstruktur zeigt Zusammenhänge zwischen Wissensobjekten auf. |
Erfahrungen gezielt in Standards verankern
Weiterhin fügt sich das System nahtlos in das bestehende Qualitätsmanagement ein, indem beispielsweise Erfahrungen und Innovationen gezielt in technische Standards einfließen. Dazu wurde in einem Workshop Richtlinen zur Dokumentation von Konstruktions- und Fertigungsstandards entwickelt. Zusätzlich verweisen Standards auf sogenannte Referenz-Konstruktionen, was einen direkten Zugriff auf Erfahrungswissen erlaubt.
Mitarbeiter für die Ressource Wissen sensiblisieren
Da beim Wissensmanagement immer der Mensch im Mittelpunkt steht, wurde darauf geachtet die Mitarbeiter für die Ressource Wissen zu sensiblisieren. Den Schwerpunkt der Schulungen bildeten die Nutzung der Wissensquellen für die eigene Arbeit und in welcher Art und Weise die Mitarbeiter ihr eigenes Wissen einbringen. Ferner wurden die Mitarbeiter im Umgang mit dem neuen System geschult.
Inzwischen hat sich gezeigt, dass das Wissensmanagementsystem einen wichtigen Beitrag zum Erfahrungsaustausch leistet, indem es die effiziente Nutzung des vorhandenen Wissens sichert. Darüber hinaus konnte die interne Zusammenarbeit nachhaltig verbessert werden, was sich auch in insgesamt effizienteren Prozessabläufen bemerkbar macht.




Download Referenz